Gesucht: Die besten Ideen für digitale Start-ups

Der „Grün­der­wet­tbe­werb – Dig­i­tale Inno­va­tio­nen“ des Bun­desmin­is­teri­ums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sucht ab sofort die besten Ideen für dig­i­tale Start-ups – und vergibt einen Son­der­preis „Dig­i­tal­isierung in der Pro­duk­tion“. Koop­er­a­tionspart­ner sind der VDW und die Wochen­zeitung VDI nachricht­en. Ein­re­ichungss­chluss für die erste Runde 2019 ist am 01. April um 18.00 Uhr. Der Preis wird am 17. Sep­tem­ber dieses Jahres auf der EMO Han­nover 2019 ver­liehen.

Gründerpreis 2019-03
Grün­der­preis 2019

Die Dig­i­tal­isierung aller Lebens­bere­iche set­zt sich unge­bremst fort – und so bieten sich für Start-ups, die auf ein­er dig­i­tal­en Inno­va­tion fußen, unzäh­lige Betä­ti­gungs­felder. Als beson­ders agile Unternehmen kön­nen Start-ups von dieser Entwick­lung nicht nur prof­i­tieren, son­dern sie kön­nen die Welt von mor­gen maßge­blich gestal­ten. Deshalb suchen wir auch in diesem Jahr wieder visionäre Grün­derin­nen und Grün­der“, sagt Wol­fram Groß, Pro­jek­tleit­er des „Grün­der­wet­tbe­werb – Dig­i­tale Inno­va­tio­nen“ in der VDI/VDE-IT GmbH.

Der mit 10.000 Euro dotierte Son­der­preis der ersten Runde des Grün­der­wet­tbe­werbs im laufend­en Jahr wird in Koop­er­a­tion mit dem VDW und den VDI nachricht­en zum The­ma „Dig­i­tal­isierung in der Pro­duk­tion“ vergeben. „In der Pro­duk­tion erstreck­en sich die Poten­ziale der Dig­i­tal­isierung von der Kon­struk­tion über die Pro­duk­tion­s­pla­nung und -steuerung sowie die Automa­tisierung und den Mate­ri­alfluss bis hin zum Qual­itäts­man­age­ment. Start-ups kön­nen also ent­lang der gesamten Wertschöp­fungs­kette Geschäftsmod­elle entwick­eln, um mit dig­i­tal­en Inno­va­tio­nen Sys­teme und Prozesse zu opti­mieren“, erk­lärt VDW-Geschäfts­führer Dr. Wil­fried Schäfer. „Im Rah­men unser­er großen Start-up-Ini­tia­tive auf der EMO Han­nover kön­nen sie zudem mit etablierten Anbi­etern aus aller Welt zusam­menkom­men. Davon prof­i­tieren bei­de Seit­en“, so Schäfer weit­er.

Seit mehr als 100 Jahren bilden deutsche Hochschulen die besten Inge­nieure der Welt aus. Nicht nur die deutschen Großkonz­erne und der indus­trielle Mit­tel­stand haben hier­von prof­i­tiert, son­dern es fußt auch ein Großteil des heuti­gen Wohl­standes des Lan­des auf Ger­man Engi­neer­ing. Die Dig­i­tal­isierung und Dema­te­ri­al­isierung der Pro­duk­tion ist für unsere jet­zige Pro­duk­tion­s­ge­sellschaft eine enorme Her­aus­forderung. Sie bieten aber unbe­gren­zte Chan­cen für tech­nikaffine Per­so­n­en, die bere­it sind, an der Schnittstelle von Infor­matik und den tra­di­tionellen Inge­nieur­wis­senschaften zu arbeit­en und neue Unternehmen zu grün­den. Wir freuen uns, mit diesem Grün­der­wet­tbe­werb solche Unternehmer­per­sön­lichkeit­en her­vorzubrin­gen und zu unter­stützen“, so Ken Fouhy, Chefredak­teur der VDI nachricht­en.

Wie kann man teil­nehmen?

Für eine Teil­nahme am Grün­der­wet­tbe­werb ist nur eine Ideen­skizze erforder­lich, in der das Vorhaben beschrieben wird, eine Grün­dung muss noch nicht erfol­gt sein. Denn der Grün­der­wet­tbe­werb ist ein Ideen­wet­tbe­werb, der in zwei Phasen aufgeteilt ist. In der ersten Phase haben alle Inter­essierten die Möglichkeit, sich bis zum 01. April um 18.00 Uhr mit ein­er bis zu fün­fzehn­seit­i­gen Ideen­skizze ihres Vorhabens unter http://www.gruenderwettbewerb.de zu bewer­ben. Die Analyse auf Stärken und Schwächen sowie Chan­cen und Risiken wird von einem Exper­ten­team vorgenom­men und gibt einen wertvollen ersten Ein­blick darüber, ob die eigene Idee durch­set­zbar und mark­t­tauglich sein kön­nte. Wer diesen ersten Schritt macht, erhält ein aus­führlich­es schriftlich­es Feed­back zu sein­er Grün­dungsidee. Die Teams, deren Ideen­skizzen zu den Top-50 gehören, haben in der zweit­en Phase des Wet­tbe­werbs, bis zum 02. Juli, die Möglichkeit, das erhal­tene Feed­back in ihr Konzept einzuar­beit­en und erneut einzure­ichen. Prämiert wer­den die besten Grün­dungsvorhaben auf der EMO Han­nover vom 16. bis 21. Sep­tem­ber 2019, der Weltleitmesse der Met­all­bear­beitung mit voraus­sichtlich wieder mehr als 2.200 inter­na­tionalen Ausstellern auf 182.000 Quadrat­metern.

Über den „Grün­der­wet­tbe­werb – Dig­i­tale Inno­va­tio­nen“

Der „Grün­der­wet­tbe­werb – Dig­i­tale Inno­va­tio­nen“ ist ein Ideen­wet­tbe­werb, aus­gerichtet vom Bun­desmin­is­teri­um für Wirtschaft und Energie (BMWi). Jährlich find­en zwei Wet­tbe­werb­srun­den statt. Bei den bei­den Preisver­lei­hun­gen zeich­net die siebenköp­fige Jury mit Exper­tin­nen und Experten aus Wirtschaft, Finanzwirtschaft und Wis­senschaft jew­eils bis zu sechs Grün­dungsideen mit Haupt­preisen von je 32.000 Euro aus. Darüber hin­aus erhal­ten bis zu fün­fzehn weit­ere Grün­dungsideen je 7.000 Euro. Der Son­der­preis „Dig­i­tal­isierung in der Pro­duk­tion“ der Runde 1/2019 ist mit 10.000 Euro dotiert. Alle Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer erhal­ten eine schriftliche Ein­schätzung ihrer Grün­dungsidee zu Stärken, Schwächen, Chan­cen und Risiken.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zum Grün­der­wet­tbe­werb unter www.gruenderwettbewerb.de.

Autor: Wol­fram Groß, VDI/VDE Inno­va­tion + Tech­nik GmbH

 

Kategorien: 2019, März