umati-Arbeitsgruppe erfolgreich gestartet – Weitere Mitstreiter herzlich willkommen

Nach inten­siv­er Vorar­beit der umati-Pro­jek­t­gruppe wird nun mit bre­it­er inter­na­tionaler Beteili­gung die umati Com­pan­ion Spec­i­fi­ca­tion unter dem Dach von OPC UA erar­beit­et, um möglichst bre­ite Akzep­tanz zu gewin­nen. Der Ein­ladung zur Mitar­beit im Novem­ber ver­gan­genen Jahres sind viele Fir­men gefol­gt. Die neu gegrün­dete OPC UA joint work­ing group (JWG) traf sich Mitte Feb­ru­ar 2019 zum offiziellen Kick-Off in Frank­furt am Main.

Aus den ursprünglich acht Werkzeug­maschi­nen­her­stellern, die 2017 das Pro­jekt „Kon­nek­tiv­ität für Indus­trie 4.0“ aus der Taufe gehoben haben, sind nun 55 Mit­stre­it­er aus 36 Unternehmen gewor­den, die die so genan­nte Com­pan­ion Sec­i­fi­ca­tion (CS) vorantreiben wollen. Sie kom­men aus 8 Län­dern. So sind neuerd­ings beispiel­sweise die Steuerungsan­bi­eter B&R Automa­tion und Mit­subishi Elec­tric sowie die führen­den japanis­chen Her­steller Mazak, Maki­no und Oku­ma mit an Bord. Und es sollen noch mehr wer­den, wenn es nach Pro­jek­tleit­er Götz Görisch vom VDW geht, der auch zum Chair­man für die Joint Work­ing Group gewählt wurde. Inter­essen­ten kön­nen sich jed­erzeit unter info@umati.info reg­istri­eren, um in den Infor­ma­tions­fluss einge­bun­den zu wer­den.

Umati 2019-03 Quelle VDW.
Umati 2019-03 Quelle VDW.

In den kom­menden Wochen wird es darum gehen, den Entwurf der CS weit­er zu opti­mieren und auf ihrer Basis ein Infor­ma­tion­s­mod­ell für die Werkzeug­maschi­nenin­dus­trie zu entwick­eln. Neben dem Spez­i­fika­tions­doku­ment ist außer­dem ein so genan­ntes Node­set (Kon­fig­u­ra­tions­datei für den jew­eili­gen Serv­er, der für umati kon­fig­uri­ert ist) in Arbeit und die Doku­men­ta­tion des gesamten Pro­jek­ts.

Ziel ist es, am Ende eine OPC UA Spez­i­fika­tion für Werkzeug­maschi­nen mit bre­it­er inter­na­tionaler Akzep­tanz zu ver­ab­schieden, ähn­lich ein­er Norm, wie sie bei DIN oder ISO erar­beit­et wird. Für die Erstel­lung der notwendi­gen Use Cas­es wur­den im Rah­men des Kick-offs der Arbeitsmodus und die Mod­el­lierungsregeln für alle Beteiligten fest­gelegt. Das Kern­team ist bere­its in Vor­leis­tung getreten und hat zehn präferierte Use Cas­es iden­ti­fiziert mit Inhal­ten und Mehrw­erten.

Die CS ist auch Voraus­set­zung für den geplanten großen Auf­schlag auf der EMO Han­nover 2019. Dort soll eine Demoin­stal­la­tion real­isiert wer­den mit min­destens 100 angeschlosse­nen Maschi­nen. Beglei­t­end soll das gesamte umati-Pro­jekt öffentlich präsen­tiert wer­den.

Zuvor gilt es jedoch, weit­ere The­men voranzutreiben. Neben der JWG beschäfti­gen sich fünf weit­ere Arbeits­grup­pen, die sich aus dem Kern­team rekru­tieren, mit den The­men umati Serv­er Stack, EMO Show­case, Abstim­mung mit den Steuerung­sh­er­stellern sowie Recht, Geschäftsmod­ell und Nutze­ror­gan­i­sa­tion.

Dass sich der VDW mit seinem Schnittstel­len­pro­jekt in bester Gesellschaft befind­et, zeigen die 17 weit­eren Fach­grup­pen inner­halb des VDMA, die eben­falls Stan­dards für ihre Branchen erar­beit­en.

Die näch­sten Ter­mine für die umati JWG sind am:

  1. März 2019: Webkon­ferenz: OPC UA und Tools
  2. März 2019: Webkon­ferenz: Vorstel­lung Infor­ma­tion­s­mod­el­len­twurf
    29./30. April 2019: Arbeit­str­e­f­fen am ISW in Stuttgart

Weit­ere Infor­ma­tio­nen zu umati gibt es im Inter­net unter www.umati.info. Eine Präsen­ta­tion zum Kick-Off kön­nen Sie sich unter https://vdw.de/umati-jwg-kickoff herun­ter­laden.

Autor: Götz Görisch, VDW

Kategorien: 2019, März