Der neue Treffpunkt für die Schleiftechnikbranche

Der Count­down läuft: Nur noch eine Woche, dann begin­nt die Grind­ingHub! Wir freuen uns schon sehr auf ein per­sön­lich­es Wieder­se­hen in Stuttgart. Damit auch Sie die aktuellen Trends, span­nende Inno­va­tio­nen und Pro­duk­t­neuheit­en vor Ort erleben kön­nen, laden wir Sie mit einem exk­lu­siv­en Aktions-Code ganz her­zlich nach Stuttgart ein.

Und soll­ten Sie eines der Live-Ange­bote vor Ort ver­passen, bieten unsere dig­i­tal­en For­mate Ihnen die ide­ale Ergänzung. Schließlich haben wir die Grind­ingHub von Anfang an proak­tiv mit einem Hybrid­konzept geplant. Auf diese Weise wollen wir für alle Besucherin­nen und Besuch­er das per­fek­te Messeer­leb­nis möglich machen.

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Über 370 Aussteller aus 23 Län­dern wer­den Ihnen in drei aus­ge­bucht­en Hallen inno­v­a­tive Lösun­gen, Pro­duk­te und Tech­nolo­gien präsen­tieren – das dür­fen Schleif­ex­perten und ‑exper­tin­nen sich nicht ent­ge­hen lassen! Damit auch Sie den Weg zu uns nach Stuttgart find­en, stellen wir Ihnen einen exk­lu­siv­en Aktions-Code zur Ver­fü­gung: Nutzen Sie ganz ein­fach das Stich­wort „GrindingHub2022NL“ und lösen Sie Ihren Gutschein auf www.grindinghub.de/aktionscode ein. Schnell registrieren!

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Con­nect Real & Dig­i­tal: Hybrid­konzept ergänzt Präsenzmesse

Neben der Fachmesse vor Ort bieten die dig­i­tal­en Ange­bote der Grind­ingHub die ide­ale Ergänzung. Denn die fortschre­i­t­ende Dig­i­tal­isierung und die damit ein­herge­hende ver­stärk­te Nutzung dig­i­taler Tools haben Aussteller genau­so wie Besucherin­nen und Besuch­er längst erre­icht. Mit unserem hybri­den Konzept möcht­en wir die Attrak­tiv­ität und den Nutzen der Präsenzmesse für die Branche opti­mieren. Es erwarten Sie zahlre­iche High­lights – vom Grind­ingHub Forum über Ausstellervideos bis hin zu virtuellen Unternehmen­spro­filen und natür­lich den Web-Ses­sions. Und falls Sie eines unser­er kosten­losen Live-Ange­bote ver­passen, ste­hen Ihnen die Aufze­ich­nun­gen in unser­er Mediathek auf www.grindinghub-digital.de jed­erzeit zur Verfügung.

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Deutsche Schleiftechnik trotzt zu Jahresbeginn den globalen Herausforderungen

Im ersten Quar­tal 2022 stieg der Auf­trag­sein­gang der deutschen Schleiftech­nikin­dus­trie im Ver­gle­ich zum Vor­jahreszeitraum um 48 Prozent. Dabei legten die Bestel­lun­gen aus dem Inland um 71 Prozent zu. Die Aus­land­sor­ders notierten 43 Prozent über Vor­jahr. Auch die Umsätze kon­nten sich trotz der Eng­pass­si­t­u­a­tion sehr gut behaupten: Die ersten drei Monate des Jahres standen für einen kräfti­gen Anstieg von 34 Prozent gegenüber Vorjahr.

Der Jahre­sauf­takt ver­lief in der Schleiftech­nikin­dus­trie sehr erfreulich. Die Fol­gen des Rus­s­land-Ukraine-Kriegs sind in unseren aktuellen Zahlen zur Schleiftech­nik noch nicht sicht­bar“, sagt Dr. Wil­fried Schäfer, Geschäfts­führer des VDW (Vere­in Deutsch­er Werkzeug­maschi­nen­fab­riken), Frank­furt am Main. Ohne­hin nehmen die bei­den Märk­te nur 3 Prozent der deutschen Exporte von Schleif‑, Hon- und Läpp­maschi­nen auf, die im ver­gan­genen Jahr ins­ge­samt rund 654 Mio. Euro betrugen.

Dass sich diese Entwick­lung auch umkehren kön­nte, zeigen die Bestel­lun­gen aus dem Euro-Raum am aktuellen Rand: Für März musste die Branche ein kräftiges Minus von 49 Prozent ver­buchen. Im Umsatz standen fast 36 Prozent Minus. Lief­er­eng­pässe sowie die Fol­gen des Kriegs in der Ukraine und die Nach­we­hen der Coro­na-Pan­demie heißen die Herausforderungen. 

Die Wirtschaft ist zurzeit einem enor­men Druck aus­ge­set­zt: Nach der coro­n­abe­d­ingten Krise ver­schärft nun die Zero-Covid-Poli­tik Chi­nas die Lief­er­eng­pässe. Derzeit gibt es über­haupt keine Anze­ichen für Entspan­nung. Umso wichtiger ist es für die Fir­men jet­zt Präsenz zu zeigen, neue Kon­tak­te aufzubauen und beste­hende Net­zw­erke zu pfle­gen – all das wer­den unsere Aussteller auf der Grind­ingHub tun kön­nen“, stellte Schäfer fest. In rund zwei Wochen feiert die neue Fachmesse für Schleiftech­nik in Stuttgart ihre Pre­miere. Drei Hallen sind inzwis­chen mit mehr als 370 Ausstellern aus ins­ge­samt 23 Län­dern und fast 18.000 m² Net­toausstel­lungs­fläche ausgebucht.

Autor: Tobias Beck­mann, Online-Redak­teur, VDW


GrindingHub ist ausgebucht

Auch die weni­gen, let­zten noch freien Quadrat­meter sind nun­mehr, rund zwei Wochen vor Beginn der Grind­ingHub vergeben. Vom 17. bis 20. Mai gehen mehr als 370 Aussteller aus 23 Län­dern auf fast 18.000 m² Net­toausstel­lungs­fläche in drei Hallen an den Start.

Dr. Wil­fried Schäfer, Geschäfts­führer des Grind­ingHub-Ver­anstal­ters VDW (Vere­in Deutsch­er Werkzeug­maschi­nen­fab­riken), freut sich über die guten Zahlen. „Das Ergeb­nis ist eine sehr pos­i­tive Nachricht für alle Besuch­er, denn der hohe Zus­pruch bietet die beste Voraus­set­zung dafür, dass die Schleiftech­nik ganzheitlich mit allen wichti­gen Aspek­ten durch zahlre­iche namhafte Anbi­eter in Stuttgart abge­bildet wird. Uns als Ver­anstal­ter bestätigt es außer­dem, dass wir ein nachvol­lziehbares und schlüs­siges Konzept auf den Weg gebracht haben.“

Der VDW, die Messe Stuttgart und der Schweiz­er Ver­band Swiss­mem punk­ten ins­beson­dere auch mit ihrer tief­greifend­en Ken­nt­nis der Branche, der tech­nis­chen Trends und nicht zulet­zt der wichti­gen inter­na­tionalen Akteure. Dadurch ist es gelun­gen, High­light-The­men auf mehreren Son­der­stän­den in den Mit­telpunkt zu rücken. 

Grind­ing­So­lu­tion­Parks zeigen Forschung und Prax­is Hand in Hand

Im Rah­men von zwei Son­der­stän­den mit dem Titel Grind­ing­So­lu­tion­Parks zeigen promi­nente Insti­tute und Unternehmen ihre Son­derthe­men. Zu den Ausstellern des Grind­ing­So­lu­tion­Parks Wis­senschaft in Halle 10, Stand 10D10, gehören das Insti­tut für Fer­ti­gung­stech­nik und Werkzeug­maschi­nen (IFW) der Leib­niz Uni­ver­sität Han­nover, das Insti­tut für Maschinenele­mente (IMA) der Uni­ver­sität Stuttgart, die Inspire AG aus Zürich, das Insti­tut für Spanende Fer­ti­gung (ISF) der Tech­nis­che Uni­ver­sität Dort­mund, das Leib­niz-Insti­tut für Werk­stof­fori­en­tierte Tech­nolo­gien (IWT) aus Bre­men und das Werkzeug­maschi­nen­la­bor (WZL) der RWTH Aachen. Robert Zmich, wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er des IWT, freut sich bere­its auf die Teil­nahme seines Insti­tuts: „Der ständi­ge Kon­takt mit anderen Forschungsin­sti­tuten und vor allem Indus­triepart­nern ist für das Leib­niz-IWT extrem wichtig, weil damit neue Forschungs­felder erschlossen wer­den kön­nen auf Grund­lageak­tueller Prob­lem­stel­lun­gen in der Indus­trie. Auf der Grind­ingHub kann ein solch­er per­sön­lich­er Aus­tausch endlich wieder stattfinden.“

Ergänzt wer­den die Forschung­stehmen durch den Grind­ing­So­lu­tion­sPark Indus­try in Halle 7, Stand 7C40. Hier geht es um anwen­der­be­zo­gene Lösun­gen. „Wir nehmen mit unser­er neuen Wucht­mas­chine für das Wucht­en von Schleif­scheiben in Werkzeugschleif­maschi­nen teil. Sie wurde entwick­elt, um in der Wucht­ge­nauigkeit den näch­sten Qual­itätss­chritt zu gehen. Wir freuen uns sehr, dass wieder per­sön­liche Gespräche stat­tfind­en wer­den und vor allem, dass man sich wieder ver­net­zen kann“, betont Her­rmann Diebold, CEO der Hel­mut Diebold GmbH & Co., Jungin­gen. Neben ihm wer­den drei weit­ere Unternehmen auf dem Son­der­stand vertreten sein und The­men ent­lang der gesamten Prozess­kette präsen­tieren: Grind­ing Tech­nol­o­gy Srl aus Cas­sine (Ital­ien), Hermle Schleiftech­nolo­gie GmbH Deilin­gen-Delkhofen und Zollern GmbH & Co. KG aus Herbertingen.

Star­tu­pHub als Anlauf­stelle für junge Unternehmen

Das Star­tu­pHub schließlich bietet sechs jun­gen, inno­v­a­tiv­en Unternehmen die Chance, auf der Grind­ingHub ihre Ideen und Pro­duk­te zu zeigen. Im Fokus ste­hen vor allem unter­schiedliche Soft­warelö­sun­gen, aber auch Rund- und Unrund­schleif­maschi­nen. Markus West­er­meier, Mit­be­grün­der und CEO von Span­flug Tech­nolo­gies GmbH aus München, sagt: „Wir freuen uns sehr auf der Grind­ingHub erst­ma­lig die neueste Ver­sion unser­er Kalku­la­tions-Soft­ware für Fer­ti­gungs­be­triebe zu präsen­tieren, mit der auch die Schleif­bear­beitung von Dreh- und Frästeilen automa­tisiert kalkuliert wer­den kann.“ Auf dem Star­tu­pHub mit dabei sind außer­dem Rimon Tech­nolo­gies GmbH aus Freien­bach (Schweiz), G‑Elements GmbH aus Wal­lisellen (Schweiz), AtlasVR aus Zürich (Schweiz), Oculavis aus Aachen und ultra­TEC Anla­gen­tech­nik Münz GmbH aus Laupheim.

Die Welt­sprache des Maschi­nen­baus live erleben mit umati

Auch umati wird die Gele­gen­heit nutzen und bei der Pre­miere der Grind­ingHub die Vorteile ein­er Welt­sprache des Maschi­nen­baus zeigen. Mit einem eige­nen Stand in Halle 9/Stand 9D46 ist die gemein­same Kon­nek­tiv­itätsini­tia­tive von VDW und VDMA (Ver­band Deutsch­er Maschi­nen- und Anla­gen­bau) auf der Fachmesse vertreten. Dr. Alexan­der Broos, Leit­er Tech­nik und Forschung im VDW: „Wir sind voller Vor­freude, den Men­schen endlich wieder live und vor Ort den Nutzen offen­er, stan­dar­d­isiert­er Schnittstellen auf Grund­lage von OPC UA präsen­tieren zu kön­nen. Die Marke umati lebt vom Kon­takt alter und neuer Part­ner, dem Aus­tausch untere­inan­der und dem Aus­bau eines starken Net­zw­erks. Mehr erfahren kön­nen Besucherin­nen und Besuch­er regelmäßig dank des bewährten For­mats ‚Meet the Expert‘.“ Unter­stützt wird das Team am Gemein­schafts­stand durch den Pro­jek­t­part­ner Insti­tut für Steuerung­stech­nik der Werkzeug­maschi­nen und Fer­ti­gung­sein­rich­tun­gen (ISW) der Uni­ver­sität Stuttgart sowie durch den langjähri­gen umati-Part­ner Orches­tra Srl aus Turin (Ital­ien).

Unsere Aussteller ste­hen in den Startlöch­ern und schar­ren bildlich gesprochen mit den Hufen“, fasst Wil­fried Schäfer vom VDW die Stim­mung vor Messeeröff­nung zusam­men. „Alle Gespräche zeigen immer wieder, dass die Vor­freude auf das per­sön­liche Tre­f­fen und das Net­zw­erken unbändig groß sind. Viele Aussteller haben auch während der Coro­na-Pan­demie hart daran gear­beit­et, ihre Pro­duk­te weit­erzuen­twick­eln und wollen sie nun endlich ihren Kun­den live präsentieren.“

Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­en Sie unter: Grind­ingHub ist aus­ge­bucht.


Geniale Idee trifft fachkundiges Publikum — GrindingHub präsentiert innovative junge Unternehmen im Start-up Hub

Zwei Jahre Pan­demie, zwei Jahre ohne Messe – Iris Münz, Geschäfts­führerin der ultra­Tec Anla­gen­tech­nik Münz ist die Vor­freude auf die Grind­ingHub in Stuttgart (17. bis 20. Mai 2022) deut­lich anzumerken: „Wir hat­ten im Okto­ber 2019 ger­ade unseren Pro­to­typen am Start, dann kam Coro­na“, erzählt sie. „Jet­zt kön­nen wir es wirk­lich kaum erwarten, unsere Ultra­schall-Ent­gratungsan­lage einem bre­it­en fachkundi­gen Pub­likum vorzuführen.“

Das Unternehmen aus dem baden-würt­tem­ber­gis­chen Laupheim beteiligt sich am Gemein­schafts­stand Start-up Hub und nutzt damit ein Ange­bot, mit dem Grind­ingHub-Ver­anstal­ter VDW (Vere­in Deutsch­er Werkzeug­maschi­nen­fab­riken) jun­gen Unternehmen den Mark­te­in­stieg erle­ichtern möchte.

Grün­der­szene nach Pan­demie-Delle im Aufwind

Ger­ade für Start-ups haben Messen eine beson­dere Bedeu­tung, um neue Kun­den zu tre­f­fen und eine starke, zuver­läs­sige Marke aufzubauen, stellt der VDW in sein­er Messeankündi­gung fest. Die neue Fachmesse Grind­ingHub kommt zum richti­gen Zeit­punkt. Die Stim­mung in der Szene ist gut, bestätigt auch Mar­vin Kaes, Leit­er des RWTH Inno­va­tion Entre­pre­neur­ship Cen­ters. Es gebe derzeit viele inter­essierte Inve­storen und offen­sichtlich auch viel Kap­i­tal im Markt. Der Deutsch­er Start­up Mon­i­tor (DSM) des Start­up Ver­bands, Berlin, zeigt, dass sich das Geschäft­skli­ma für junge Unternehmen nach der Coro­na-Pan­demie deut­lich erholt hat und wieder auf Vorkrisen­niveau liegt. Allein im ver­gan­genen Jahr wur­den für Deutsch­land 2.013 Start-ups aus­gewiesen. Das sollte aber nicht darüber hin­wegtäuschen, dass viele Unternehmen, die kurz vor der Pan­demie gegrün­det wur­den, auch schwierige Zeit­en über­brück­en mussten. Sta­tis­tisch wer­den rund zwei Drit­tel aller Neu­grün­dun­gen aus eigen­er Kraft und eigen­fi­nanziert auf den Weg gebracht. Und wo es keine Ref­eren­zum­sätze der Vor­jahre gab, waren Coro­na-Hil­fen keine Option.

Ultra­schall-Ent­grat­en: effizient und ressourcenschonend

Das galt auch für das Unternehmen, das Iris Münz gemein­sam mit Ehe­mann Dieter 2019 gegrün­det hat. Und dabei hat­te alles so gut begonnen: Die ursprüngliche Idee für die Ultra­schall-Ent­gratungsan­lage stammt aus einem Pro­jekt, mit dem sich Münz-Sohn Jonas gemein­sam mit einem Fre­und erfol­gre­ich bei „Jugend forscht“ bewarb. Drei Tage bevor der Junior die höch­ste Ausze­ich­nung, den „Preis des Bun­de­spräsi­den­ten für eine außergewöhn­liche Arbeit“ ent­ge­gen­nahm, wurde die Fir­ma ultra­Tec Anla­gen­tech­nik Münz GmbH gegrün­det. Dieter Münz, Pro­duk­tion­stech­niker und Wirtschaftsin­ge­nieur, hat­te die bei­den Jung­forsch­er gecoacht. Es war ihm danach ein beson­deres Anliegen, das Ver­fahren zur Mark­treife zu entwick­eln und gle­ichzeit­ig zu ver­hin­dern, dass es „in irgen­dein­er Schublade ver­schwindet“. Das neuar­tige und hoch inno­v­a­tive Ultra­schall-Ent­gratungsver­fahren hat sich das Unternehmen durch zwei bere­its erteilte Patente geschützt.

Angeregt durch den Ultra­schall-Gen­er­a­tor, schwingt die Sonotrode im Prozess­wasser­beck­en 20.000-mal in der Sekunde über 0,1 mm vor und zurück, erläutert Iris Münz. Führt man die zu ent­gra­ten­den Kan­ten und Bohrun­gen eines Bauteils in einem definierten Winkel ent­lang der Sonotro­den­spitze, wer­den die Grate aufgeschwun­gen und prozess­sich­er abge­tra­gen. Das Beson­dere an dem Ver­fahren ist, so Münz, dass es nahezu mate­ri­alun­ab­hängig ist und sich auch sen­si­ble Ober­flächen, kom­plexe Geome­trien, Mikrobauteile oder scharfe Kan­ten in dem vali­dier­baren Prozess automa­tisiert bear­beit­en lassen. Die mech­a­nisch-tech­nis­chen Eigen­schaften wer­den nicht verän­dert. Auch unter Umweltaspek­ten kann das Ultra­schall-Ver­fahren punk­ten: Es beg­nügt sich laut Iris Münz mit ressourcenscho­nen­den 5 Prozent des Energie­ver­brauchs gegenüber dem ther­mis­chen Ent­grat­en oder Hochdruck­wasser­strahlent­grat­en. Das Prozess­wass­er lasse sich prob­lem­los entsor­gen, da keine entsorgungspflichti­gen Chemikalien beige­fügt und die abgelösten Grate aus­ge­filtert werden.

Rund­schleifen auf den Kopf gestellt

Das The­ma Ressourcenef­fizienz ste­ht auch bei der Fir­ma G‑Elements GmbH aus Wal­lisellen, Schweiz, ganz oben auf der Agen­da. Gegrün­det wurde das Unternehmen 2016 von den bei­den Maschi­nen­bauern Flo­ri­an Hän­ni und Thomas Sigrist, die das Konzept der Rund­schleif­mas­chine ein­fach mal — im besten Sinne — auf den Kopf stell­ten. Nach der Philoso­phie Pure Grind­ing wurde eine Rund­schleif­mas­chine von Periph­erie-Geräten befre­it und an der X‑Achse aufgestellt. Mit dem neuen Achskonzept macht sich die Mas­chine ein­er­seits die Schw­erkraft zu Nutze, um hoch­präzise und mit Tol­er­anzen von bis zu ± 2 µm zu schleifen. Zum anderen beg­nügt sie sich mit ein­er Grund­fläche, die ger­ade mal den Maßen ein­er Europalette entspricht. Die leicht­en 440 kg Gewicht lassen sich auf drei Rollen bewe­gen. „Wir fahren die Mas­chine zu den Aufträ­gen, nicht umgekehrt“, sagt Glob­al Sales Direc­tor Hel­mut Gais­berg­er. Inbe­trieb­nahme und Umrüsten sollen so wenig Zeit wie möglich in Anspruch nehmen. Kaum eine Stunde benötige man von der Anliefer­ung bis zum ersten Span, heißt es, zumal die Bedi­enung „super-ein­fach“ sei. Die Videoan­leitung erle­ichtert das Vorge­hen. Schon aus diesem Grund sei die Mas­chine ide­al für Lehrw­erk­stät­ten, Pro­to­typen­bau und Null-Serien geeignet oder „ein­fach für alle“, so Gais­berg­er, „die vom häu­fi­gen Umrüsten gen­ervt sind“.

Die Novität beg­nügt sich mit ein­er 230 V Haushaltssteck­dose als Stromquelle und ver­brauche nicht mehr Energie als eine Kaf­feemas­chine. Zur Wirtschaftlichkeit der Mas­chine trage die serien­mäßige Ausstat­tung bei, zu der etwa Kör­per­schallein­rich­tung, eine frei ver­füg­bare Soft­ware, die frei pro­gram­mier­bare Spin­del­drehzahl sowie zwei Messkanäle für Tesa-Taster zählen. Auch der Offline-Pro­gram­mier­platz ist im Liefer­um­fang enthal­ten. Die Steuerung wurde selb­st entwick­elt. Zudem ist die Mas­chine auf Automa­tion und Ver­net­zung vorbereitet.

Aus der Forschung in den Markt

In Deutsch­land hat nahezu jede zweite Neu­grün­dung einen inge­nieur­wis­senschaftlichen Hin­ter­grund. Laut DSM stammt zudem jede vierte Unternehmensgrün­dung (26 Prozent) aus dem Bere­ich Forschung/Hochschule. Das spiegelt sich auch auf der Start-up-Area der Grind­ingHub wider. Während die Fraun­hofer-Gesellschaften von einem „inte­gralen Bestandteil eigen­er Ver­w­er­tungsak­tiv­itäten“ sprechen, sieht das Büro für Tech­nikfol­gen-Abschätzung beim Deutschen Bun­destag (TAB) hier vor allem den Ursprung beson­der­er Hoff­nungsträger. Von Spin-offs erwartet man schnelles Wach­s­tum, pos­i­tive Beiträge zum Struk­tur­wan­del, starke Impulse beim Tech­nolo­gi­etrans­fer und die Schaf­fung von Arbeitsplätzen.

In dieses Muster passt die Fir­ma oculavis, 2016 aus der Fraun­hofer-Gesellschaft und der RWTH Aachen her­vorge­gan­gen und eben­falls im Start-up Hub präsent. Ihre Mis­sion: Abläufe in Kun­denser­vice, Wartung und Instand­hal­tung zu trans­formieren. Auf der Grind­ingHub stellen die Aach­en­er ihre mod­u­lare Aug­ment­ed Real­i­ty-Plat­tform oculavis Share vor, die das Ziel ver­fol­gt , „tech­nis­ches Wis­sen an jeden Ort der Welt zu brin­gen“, wie Mar­ket­ingleit­er Daniel Mir­bach betont. oculavis räumte bis­lang nicht weniger als 18 Awards ab und gewann den Grün­der­preis NRW. Von der Coro­na-Pan­demie dürfte das Unternehmen, das inzwis­chen knapp 70 Mitar­beit­er beschäftigt, erhe­blich prof­i­tiert haben.

Mit unser­er Soft­ware­plat­tform gestal­ten wir Ser­vi­ce­prozesse an der Schnittstelle zwis­chen Men­sch und Mas­chine neu“, erläutert Mir­bach, „indem wir die Ver­füg­barkeit von tech­nis­chen Infor­ma­tio­nen und maschi­nen­rel­e­vantes Experten­wis­sen mit Aug­ment­ed Real­i­ty beschle­u­ni­gen.“ Ger­ade in Zeit­en des Fachkräfte­man­gels, aber auch nach den Erfahrun­gen der Pan­demie nehmen immer mehr Unternehmen davon Abstand, teure Ser­vicetech­nikerin­nen und ‑tech­niker auf lange Reisen zu Kun­den etwa nach Indi­en oder Aus­tralien zu schick­en. Es wird zunehmend nach dig­i­tal­en Lösun­gen gesucht, um hohe Ser­vice­qual­ität bei gle­ichzeit­ig hoher Maschi­nen­ver­füg­barkeit sicherzustellen. Im Start-up Hub der Grind­ingHub wid­men sich gle­ich drei junge Unternehmen dem The­menkom­plex dig­i­taler Ser­vices. Neben oculavis sind auch die Schweiz­er Unternehmen Rimon Tech­nolo­gies, ein Spin-off der ETH Zürich, und AtlasVR mit Soft­ware für Pro­duk­tion und Pro­duk­tion­s­pla­nung präsent. Sie bieten zudem Lösun­gen im Bere­ich Vir­tu­al Real­i­ty und Aug­ment­ed Reality.

Smart Ser­vices brin­gen Start-ups und Schleifer zusammen

Mit der mod­u­laren Aug­ment­ed Real­i­ty-Plat­tform oculavis Share lassen sich diverse Smart Ser­vices real­isieren, darunter etwa Remote-Abnah­men, Inbe­trieb­nah­men, Train­ings und Störungs­be­sei­t­i­gun­gen. Über Smart­phones, Tablets oder auch Daten­brillen sorgt die Plat­tform dafür, dass Mitar­bei­t­ende vor Ort virtuell geführt und angeleit­et wer­den, ob nun eine neue Anlage ein­gerichtet, die Zugkraft ein­er Spin­del über­prüft oder ein defek­tes Bauteil im Inneren ein­er Mas­chine aus­ge­tauscht wer­den soll. Für stan­dar­d­isierte Tätigkeit­en wie Instandhaltungs‑, Wartungs- und Reparat­u­rauf­gaben kön­nen dig­i­tale Work­flows mit Schritt-für-Schritt-Anleitun­gen genutzt wer­den. Ver­schlüs­selung­stech­nolo­gien und Berech­ti­gungs­man­age­ment sor­gen für die notwendi­ge Datensicherheit.

Beson­ders wichtig sei es, so Daniel Mir­bach, den Ser­vice­fall mit Sreen­shots und Videoaufze­ich­nun­gen tech­nisch doku­men­tieren zu kön­nen. Die White Label Option lässt zudem ein indi­vidu­elles Cor­po­rate Brand­ing zu. „Der Anla­gen­her­steller wird zum Anbi­eter sein­er eige­nen Remote Ser­vice-Plat­tform“, sagt Mir­bach, „was dann auch span­nend mit Blick auf neue Geschäftsmod­elle im Ser­vice ist.“ Ein Beispiel dafür find­en Besucherin­nen und Besuch­er der Grind­ingHub am Stand der Vollmer Werke, Bib­er­ach. Der inter­na­tion­al agierende Maschi­nen- und Anla­gen­bauer ermöglicht dort Ein­blicke in seine neuen dig­i­tal­en Ser­vices wie Visu­al Sup­port, das als Abo-Mod­ell mit Hil­fe des oculavis Sys­tems real­isiert wurde.

Auf der Grind­ingHub als inter­na­tionaler Tre­ff­punkt für die Schleiftech­nik-Branche bietet der Start-up Hub beste Anknüp­fungspunk­te für Zukun­ft­stech­nolo­gien und datengetriebene Prozesse oder Schlüs­sel­tech­nolo­gien wie Kün­stliche Intel­li­genz, Indus­trie 4.0 und Inter­net of Things (IoT). Für die jun­gen Unternehmen haben die Kom­mu­nika­tion­s­möglichkeit­en auf der Fachmesse den größten Reiz, wie Daniel Mir­bach es ganz deut­lich auf den Punkt bringt: „Wir wollen die Schleifer für unsere Ideen gewinnen.“

Strate­gie Ausgründung

Drei Fra­gen an Mar­vin Kaes, Leit­er des RWTH Inno­va­tion Entre­pre­neur­ship Centers

Auf der Grind­ingHub gibt es den Gemein­schafts­stand Start-up Hub, an dem auch ein Spin-off der RWTH Aachen beteiligt ist. Das dürfte kein Zufall sein. Aachen ist in der deutschen Hochschul­szene Spitzen­re­it­er bei der Zahl der Aus­grün­dun­gen. Woran liegt das?

Als Grün­derzen­trum sind wir der Uni zwar angegliedert, genießen aber sehr viel eige­nen Gestal­tungsspiel­raum. Entsprechend unser­er Vision, Europe‘s Lead­ing Tech Incu­ba­tor zu wer­den, haben wir eine dreistu­fige Strate­gie entwick­elt. Diese begin­nt mit der Mobil­isierung, in der wir Studieren­den über Vor­lesun­gen, Grün­der­stammtis­che und andere Ver­anstal­tun­gen die Option ein­er eige­nen Unternehmensgrün­dung näher­brin­gen. In der zweit­en Phase kön­nen die Studieren­den dann auf uns zukom­men. Wir wollen ver­mit­teln, dass nie­mand mit sein­er Idee allein ist und bieten daher Coach­ings und Work­shops an, um die Teams in der ersten Zeit vor und nach ihrer Grün­dung best­möglich zu unter­stützen. In der drit­ten Phase fol­gt die Auf­nahme in eine Com­mu­ni­ty aus rund 500 Start-ups, wobei Kon­tak­te zu Men­toren, exter­nen Fach­leuten und Inve­storen ver­mit­telt werden.

Was sind die größten Hür­den für ange­hende Grün­derin­nen und Gründer?

Zum einen neigen Forschende dazu, sich zu lange beim Pro­to­typ aufzuhal­ten und diesen möglichst zu per­fek­tion­ieren, bevor sie mögliche Kundin­nen und Kun­den ein­beziehen. Wir ver­suchen, eine 80/20-Strate­gie zu ver­mit­teln, die noch Luft lässt, auf Kun­den­wün­sche einzuge­hen. Die zweite große Hürde beste­ht darin, sich ein gutes Team und ein Net­zw­erk aufzubauen. Ganz wichtig: Man sollte sich frühzeit­ig mit den The­men Go-to-Mar­ket-Strate­gie und Recruit­ing auseinandersetzen.

Wie stark hat die Grün­dungs­be­we­gung unter der Coro­na-Pan­demie gelitten?

Wir hat­ten 2020 eine kleine Delle, doch im Moment spüren wir ein starkes Inter­esse. Bei uns wird ja immer sehr viel Forschung betrieben, die auch in Patente überge­ht. Die Her­aus­forderung beste­ht darin, Forschende dahinge­hend zu motivieren und zu unter­stützen, ihre Forschung dann auch in die Wirtschaft zu brin­gen. Aus dem RWTH Aachen-Umfeld gehen inzwis­chen über 100 Start-ups pro Jahr an den Start. Ich bin zuver­sichtlich, dass wir die Zahl in diesem Jahr sog­ar noch steigern wer­den.
 

Autorin: Cor­nelia Gewiehs, freie Jour­nal­istin, Roten­burg (Wümme)


Schleiftechnik-Hersteller engagieren sich intensiv für Stuttgart als neues Drehkreuz der Branche — UGOs sorgen bei Besuchern für Aufsehen

Vom 17. bis 22. Mai feiert die Grind­ingHub, die neue Fachmesse für Schleiftech­nik, in Stuttgart ihre Premiere.

Rund 340 namhafte Aussteller aus über 20 Län­dern haben der Erstver­anstal­tung aus dem Stand her­aus ihr Ver­trauen aus­ge­sprochen. Sie unter­mauern damit den Anspruch der Grind­ingHub, sich als inter­na­tionales Drehkreuz der Branche zu etablieren. „Die Vor­freude ist groß“, sagt Dr. Wil­fried Schäfer, Geschäfts­führer des Grind­ingHub-Ver­anstal­ters VDW (Vere­in Deutsch­er Werkzeug­maschi­nen­fab­riken),  Frank­furt am Main. „Nach mehr als zwei Jahren Zwangspause für die meis­ten Messen erwarten alle Beteiligten mit Ungeduld das per­sön­liche Wieder­se­hen vor Ort“, so Schäfer weit­er. „Dig­i­tale For­mate haben ein­fach nicht die gle­iche Qual­ität und Reich­weite wie Präsenzveranstaltungen.“

Aussteller kom­men mit Welt­premieren zur GrindingHub

Die Aussteller ihrer­seits engagieren sich stark für die Grind­ingHub.  „Für Anca hat die Grind­ingHub gefühlt schon begonnen – unser Team, unsere Kun­den und Part­ner spüren, dass diese neue Leitmesse unsere ganze Branche weit­er nach vorne brin­gen wird. Dem tra­gen wir Rech­nung mit
dem vielfältig­sten, inno­v­a­tivsten und span­nend­sten Messeauftritt in unser­er Geschichte mit Welt­premieren, sechs Maschi­nen und Automa­tion­slö­sun­gen. Einen Vorgeschmack darauf gibt es bei den Web-Ses­sions und der Presse-Pre­view“, bekun­det Edmund Boland, Geschäfts­führer Anca  Europe GmbH, Weinheim.

Oskar Olai, CEO von 3nine, Hochheim, kann es kaum erwarten: „Wir freuen uns sehr darauf, nach der lan­gen und isolierten Zeit während der Pan­demie wieder mit unseren Part­nern, Händlern, Kun­den und poten­ziellen Kun­den zusam­men­zukom­men. Die Grind­ingHub ist unsere erste Messe in Deutsch­land seit 2019 und ich weiß, dass alle meine Kol­le­gen bei 3nine super aufgeregt sind.”

Auch Jür­gen Hauger, Geschäfts­führer der Vollmer Gruppe, Bib­er­ach, glaubt an die Zukun­ft der neuen Fachmesse für Schleiftech­nik. „Den Organ­isatoren ist es gelun­gen, an einem strate­gisch gün­sti­gen Stan­dort eine attrak­tive Messe ins Leben zu rufen, die sich nach den Bedürfnis­sen unser­er weltweit­en Kun­den richtet. Wir sind davon überzeugt, dass die Grind­ingHub die neue Leitmesse der Schleiftech­nik wer­den wird. Gle­ich fünf Welt­neuheit­en von Vollmer warten auf unsere Besuch­er bei der ersten Grind­ingHub im Mai 2022.“

UGO * – eine Besucher­wer­bekam­pagne, die für Auf­se­hen sorgt 

In diesen Tagen ist auch die Besucher­wer­bekam­pagne zur Grind­ingHub ges­tartet. „UGO – Unknown Grind­ing Objects heißen ungewöhn­liche Flu­gob­jek­te, die kün­ftig in Stuttgart und nur in Stuttgart lan­den wer­den“, sagt VDW-Geschäfts­führer Schäfer. Ähn­lich wie sein­erzeit die UFOs weck­en sie die Neugierde. Head­lines wie „UGO* posi­tion­iert Know-how in Stuttgart.“ oder „UGO* bringt’s auch dig­i­tal!“ geben Auf­schluss. „Wer mehr wis­sen will, muss unbe­d­ingt im Mai nach Stuttgart kom­men“, lädt Schäfer die inter­na­tionale Schleif-Com­mu­ni­ty ein. Aussteller und Besuch­er kön­nen sich an der Chal­lenge #ShowYou­rU­GO beteili­gen und  ihr UGO in Szene set­zen. „Die besten UGOs gibt es dann im Mai in Stuttgart zu bestaunen“, resümiert Schäfer abschließend.

Autor: Tobias Beck­mann, VDW Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: Schleiftech­nik-Her­steller engagieren sich inten­siv für Stuttgart als neues Drehkreuz der Branche — UGOs sor­gen bei Besuch­ern für Auf­se­hen (grindinghub.de)


GrindingHub startet mit drei Hallen in die Aufplanung

Über 260 Unternehmen hat­ten sich mit Abschluss der Anmelde­phase Ende Sep­tem­ber ihren Platz auf der Grind­ingHub gesichert. Nun startet das Team der neuen Fachmesse für Schleiftech­nik in die näch­ste Phase und begin­nt mit der Auf­pla­nung von mehr als 14.500 Net­to­quadrat­metern (entspricht rund 30.000 Brut­to­quadrat­metern) Ausstellungsfläche.

Wir sind mit den Anmel­dun­gen mehr als zufrieden und freuen uns über diesen großar­ti­gen Start, den die Grind­ingHub als neues Zen­trum der Schleiftech­nik schon jet­zt hin­gelegt hat“, so Dr. Wil­fried Schäfer, Geschäfts­führer des VDW (Vere­in Deutsch­er Werkzeug­maschi­nen­fab­riken e.V.). „Natür­lich wollen wir aber auch weit­er­hin allen Inter­essen­ten die Möglichkeit geben, im Mai 2022 in Stuttgart auszustellen und bleiben deshalb mit den Unternehmen auf jeden Fall im Gespräch.“

Auf­pla­nung ori­en­tiert sich an Bedürfnis­sen von Ausstellern und Besuchern

Die pos­i­tiv­en Zahlen ermöglichen den Start ein­er kom­pak­ten Auf­pla­nung von drei Hallen auf dem mod­er­nen Stuttgarter Messegelände – darunter auch die 2018 eröffnete Paul Horn Halle. Mit ihrer direk­ten Lage am Ein­gang West, wo zurzeit die neue Hal­testelle der Stadt­bahn­lin­ie U6 fer­tiggestellt wird, haben die Besucherin­nen und Besuch­er nicht nur einen her­vor­ra­gen­den Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr, auch der Flughafen ist fußläu­fig erre­ich­bar. „Mit dem Air­port vor den Mes­se­toren, dem direk­ten Anschluss an den Stuttgarter Haupt­bahn­hof und der unmit­tel­baren Lage an der Auto­bahn A 8 erwarten wir einen sehr hohen inter­na­tionalen Zus­pruch“, for­muliert Gun­nar Mey, Abteilungsleit­er Indus­trie der Messe Stuttgart, den Anspruch der neuen Fachmesse. In den Hallen selb­st soll eine the­ma­tisch gemis­chte Anord­nung eine best­mögliche Verteilung garantieren. Die Auf­pla­nung erfol­gt in den kom­menden Wochen im engen Dia­log mit den Ausstellern, um deren konkrete Bedürfnisse und Anforderun­gen berück­sichti­gen zu kön­nen, und gilt sowohl für die zahlre­ichen Anmel­dun­gen repräsen­ta­tiv­er Stand­größen als auch kleinere Buchun­gen. Ein offizieller Hal­len­plan mit dem finalen Stand wird für Ende Jan­u­ar 2022 avisiert.

Gesund­heit und Sicher­heit ste­hen im Fokus

Dabei wird selb­stver­ständlich auch die notwendi­ge Flex­i­bil­ität, die unter Pan­demiebe­din­gun­gen erforder­lich ist, einkalkuliert. So sind die Gänge mit ein­er Bre­ite von vier Metern ver­an­schlagt, um den notwendi­gen Abstand zu ermöglichen. Unter dem Label „Safe Expo“ hat die Messe Stuttgart in Abstim­mung mit den Vor­gaben der Behör­den ein Hygien­ekonzept erar­beit­et, das Sicher­heit, Gesund­heit und Wohlbefind­en aller Beteiligten rund um die Ver­anstal­tung in den Mit­telpunkt stellt. Erste Messen wie Blech­ex­po und Schweis­stec kon­nten in diesem Herb­st dessen Tragfähigkeit bere­its erfol­gre­ich in der Prax­is unter Beweis stellen. Darüber hin­aus hat die EMO Milano 2021 der met­all­bear­bei­t­en­den Indus­trie zum ersten Mal wieder im großen Stil die Möglichkeit geboten, sich auf inter­na­tionaler Bühne per­sön­lich zu tre­f­fen, und damit gezeigt: Die Branche ist zurück – sich­er, aktuell und erfol­gre­ich. „Das per­sön­liche Miteinan­der und der direk­te Draht zu Kun­den sind für die Her­steller außeror­dentlich wichtig. Videokon­feren­zen und virtuelle Tre­f­fen kön­nen das nicht so ein­fach erset­zen – ich denke, das haben wir in Mai­land alle ganz deut­lich gespürt. Umso größer ist nun natür­lich die Vor­freude auf ein Wieder­se­hen im Rah­men der näch­sten Messen“, kom­men­tiert Schäfer.

Aktuelle Inhalte, zeit­gemäße For­mate und ein Mess­e­s­tandort mit viel Potenzial

Die Grind­ingHub feiert vom 17. bis 20. Mai 2022 in Stuttgart ihre Pre­miere. Nicht nur mit ihrer inter­na­tionalen Aus­rich­tung und einem zen­tralen, aus aller Welt bestens erre­ich­baren Mess­e­s­tandort mit viel Poten­zial überzeugt sie. Eben­so brin­gen die Organ­isatoren ein glob­ales Net­zw­erk an Kon­tak­ten in die Ver­bände aller namhaften Her­steller­na­tio­nen sowie jede Menge Erfahrung im Bere­ich der Messe­or­gan­i­sa­tion mit. Das inhaltliche Ange­bot konzen­tri­ert sich auf die Bere­iche Tech­nolo­gie / Prozesse, Pro­duk­tiv­ität, Automa­tisierung und Dig­i­tal­isierung in der Schleiftech­nik. Darüber hin­aus sind unter dem Namen „Grind­ing­So­lu­tion­Park“ zwei Gemein­schaftsstände geplant, die zeigen sollen, wie Wis­senschaft und Indus­trie har­monisch ineinan­der­greifen kön­nen. Schon vor­ab, im Früh­jahr 2022, begin­nen die Web-Ses­sions der Grind­ingHub: Ein Konzept, das sich bere­its bei der Aus­rich­tung der METAV dig­i­tal bewährt hat und nun auch den Besucherin­nen und Besuch­ern der neuen Fachmesse der Schleiftech­nik Lust auf einen Besuch vor Ort machen und den Kon­takt zu Ausstellern ermöglichen soll.

Autor: Tobias Beck­mann, Online-Redak­teur, VDW

Die Pressemit­teilung sowie Bild­ma­te­r­i­al find­en Sie unter: Grind­ingHub startet mit drei Hallen in die Aufplanung


Ab 2022 GrindingHub in Stuttgart

Vom 17. bis 20. Mai 2022 find­et erst­mals in Stuttgart die Grind­ingHub statt. Sie ist die neue Fachmesse und das neue Zen­trum für die Schleiftech­nik. Aus­gerichtet wird sie, kün­ftig in einem Zwei­jahres-Tur­nus, vom VDW (Vere­in Deutsch­er Werkzeug­maschi­nen­fab­riken), Frank­furt am Main, in Koop­er­a­tion mit der Messe Stuttgart und in ideeller Träger­schaft des Indus­triesek­tors „Werkzeug­maschi­nen und Fer­ti­gung­stech­nik“ von Swiss­mem (Ver­band der Schweiz­er Maschinen‑, Elek­tro- und Met­allindus­trie). „Wir freuen uns sehr über den Auf­schlag dieses Dreierteams“, sagt Stephan Nell, Geschäfts­führer beim großen Schweiz­er Schleif­maschi­nen­her­steller Unit­ed Grind­ing Group in Bern. „Die Branche ist auf Wach­s­tum­skurs und benötigt ein inter­na­tionales Mess­eschaufen­ster, das ihre Kom­pe­tenz und ihre tech­nis­che Inno­va­tion­skraft angemessen präsen­tiert. Das vorgestellte Messekonzept für die Grind­ingHub hat mich direkt überzeugt“, bekräftigt er.

Die neue Fachmesse für die Schleiftech­nik punk­tet damit, dass sie inter­na­tion­al aus­gerichtet ist und in Stuttgart an einem zen­tralen, aus aller Welt her­vor­ra­gend erre­ich­baren Mess­e­s­tandort mit viel Poten­zial stat­tfind­en wird. Die Organ­isatoren brin­gen ein weltweites Net­zw­erk mit, sei es die Messe Stuttgart mit ihren zahlre­ichen Aus­land­vertre­tun­gen, der VDW mit sein­er Erfahrung in der Organ­i­sa­tion von EMO Han­nover und METAV sowie Kon­tak­ten in die Ver­bände aller namhaften Her­steller­na­tio­nen und Swiss­mem mit eben­falls großen Erfahrun­gen in der Organ­i­sa­tion von Gemein­schaftsstän­den auf den Met­all­bear­beitungsmessen in aller Welt. „Die geballte Kom­pe­tenz der Organ­isatoren ver­spricht beste Voraus­set­zun­gen für den Erfolg der neuen Grind­ingHub“, ist Jür­gen Hauger, Geschäfts­führer Ver­trieb bei den Vollmer Werken in Bib­er­ach, überzeugt.

Das Ange­bot der Grind­ingHub konzen­tri­ert sich auf die Bere­iche Tech­nolo­gie / Prozesse, Pro­duk­tiv­ität, Automa­tisierung und Dig­i­tal­isierung in der Schleiftech­nik. Darüber hin­aus ist geplant, spezielle Lösungen/Solutions in Son­der­ausstel­lun­gen zu präsen­tieren. „VDW und Messe Stuttgart sind in der Lage, mit tiefge­hen­dem Branchen- und Messe-Know-how ein ganzheitlich­es Konzept anzu­bi­eten. Das umfasst den Ver­trieb, die inter­na­tionale Ver­mark­tung über Medi­en­ar­beit, den Auf­bau reich­weit­en­stark­er Kom­mu­nika­tion­skanäle und die Ein­bindung inter­na­tionaler Medi­en­part­ner“, skizziert Roland Blein­roth, Geschäfts­führer der Messe Stuttgart, die Vorteile der neuen Grind­ingHub. Außer­dem arbeit­eten die bei­den Part­ner bere­its seit vie­len Jahren erfol­gre­ich und ver­trauensvoll zusam­men, sei es bei der AMB in Stuttgart, der AMB Iran oder der Mould­ing Expo, so Blein­roth. Der erste Schritt zur Inter­na­tion­al­isierung ist bere­its getan durch Ein­bindung von Swiss­mem als ideeller Träger. „Die Schweiz ist ein Big Play­er in der Schleiftech­nik“, begrün­det Christoph Blät­tler, Sec­re­tary Gen­er­al Machine Tool Man­u­fac­tur­ers bei Swiss­mem, sein Engage­ment. „Deshalb freuen wir uns sehr, beim Auf­bau dieses zukun­fts­gerichteten Konzepts dabei zu sein, unsere Erfahrun­gen im weltweit­en Messegeschäft ein­brin­gen und Impulse geben zu kön­nen“, bekräftigt er.

Zum Konzept gehört die Inte­gra­tion ein­er dig­i­tal­en Säule in die Ver­anstal­tung und die Ergänzung durch eine Webkon­ferenz in den unger­aden Jahren. „Mod­erne Messekonzepte müssen heute den zusät­zlichen Schritt ins Netz gehen und Online-For­mate anbi­eten, damit die Aussteller ihre inter­na­tionale Reich­weite erhöhen und mehr Sicht­barkeit erzeu­gen kön­nen“, sagt Dr. Wil­fried Schäfer, Geschäfts­führer des VDW. In der Nutzung dig­i­taler For­mate haben Messe Stuttgart und VDW bere­its umfan­gre­iche Erfahrun­gen gesam­melt. „Die Indus­tr­yAre­na als weit­er­er Part­ner für die Durch­führung des dig­i­tal­en Mes­seteils hat eben­falls vielfältige Erfahrun­gen und bringt mit mehr als ein­er hal­ben Mil­lion reg­istri­ert­er Nutzer aus aller Welt bere­its eine große und sehr pro­duk­tion­saffine Ziel­gruppe gle­ich mit“, beschreibt Schäfer einen weit­eren Pluspunkt.

Alle Part­ner sind überzeugt, mit der Grind­ingHub eine Messe an den Start zu brin­gen, die auch für kün­ftige Her­aus­forderun­gen der Branche gerüstet ist. 23 Mark­t­führer der Schleiftech­nikin­dus­trie haben im ersten Tre­f­fen zur Vorstel­lung der neuen Ver­anstal­tung ihre Teil­nahme zuge­sagt. Diese sind Agath­on, Anca, Blaser Swiss­lube, Buderus Schleiftech­nik, Danobat-Over­beck, DVS Group, DVS Tool­ing, Emag, Geibel&Hotz, Haas Schleif­maschi­nen, Hem­brug, Iso­ma, Kapp-Niles, Lieb­herr Verzah­n­tech­nik, Nax­os-Diskus, Präwe­ma, Reishauer AG, Rol­lo­mat­ic, Saacke, Sup­fi­na, Tschudin, Unit­ed Grind­ing, Vollmer.

Das ein­deutige Votum der Unternehmen, die an der Vorstel­lung des Konzepts teilgenom­men haben, bestätigt, dass wir damit den Nerv der Branche getrof­fen haben“, sagt Roland Blein­roth im Anschluss. „Wir freuen uns sehr über dieses Com­mit­ment und sind überzeugt, ab 2022 aus der Branche für die Branche einen höchst attrak­tiv­en Tre­ff­punkt für die Schleifind­us­trie in Stuttgart anzu­bi­eten“, fügt Wil­fried Schäfer hinzu.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: www.messe-stuttgart.de/grindinghub.

Hintergrund

In Deutsch­land gehört die Schleiftech­nik zu den Top‑4 Fer­ti­gungsver­fahren inner­halb der Werkzeug­maschi­nenin­dus­trie. 2020 hat die Branche Maschi­nen im Wert von 870 Mio. Euro pro­duziert. Fast 80 Prozent gin­gen in den Export, davon etwa die Hälfte nach Europa. Die größten Absatzmärk­te sind Chi­na, die USA und Frankre­ich. Unter den Top-Pro­duzen­ten führen Deutsch­land, Japan und die Schweiz die Wel­tran­gliste an. Weltweit pro­duzierte die Schleiftech­nik 2019 Maschi­nen im Wert von 4,9 Mrd. Euro.


Automation im Fokus

Beim Branch­enereig­nis der Pro­duk­tion­stech­nik METAV dig­i­tal vom 23. bis zum 26. März 2021 ste­hen Präzi­sion­swerkzeuge und Bear­beitungs­maschi­nen im Mit­telpunkt. Neben den Zerspanung­stech­nolo­gien bilden ins­beson­dere Automa­tion­slö­sun­gen für die wirtschaftlichere Pro­duk­tion einen weit­eren Schw­er­punkt. Die Automa­tion gilt als ein­er der entschei­den­den ‚Enabler‘ für mehr Wet­tbe­werb­s­fähigkeit, Pro­duk­tiv­ität und Fer­ti­gung­sop­ti­mierung. Nicht erst seit Indus­trie 4.0 hal­ten Automa­tisierungslö­sun­gen zunehmend Einzug in Fab­rikhallen und Fer­ti­gungs­be­triebe. Präzi­sion­swerkzeugher­steller, Werkzeug­maschi­ne­nan­bi­eter und zahlre­iche weit­ere Unternehmen, Organ­i­sa­tio­nen und Hochschulen mit Fer­ti­gung­sh­in­ter­grund nutzen seit mehr als 40 Jahren die METAV als Plat­tform für den Aus­tausch unter Pro­duk­tion­sex­perten – in diesem Jahr als echt­es und inter­ak­tives 3D-Erlebnis.

Innovativ Produktionskosten senken

Das The­ma Verzah­nung nimmt bei der Paul Horn GmbH auf der METAV dig­i­tal eine wichtige Stel­lung ein. Im Fokus ste­hen Werkzeuge sowohl zum Kegel­rad­verzah­nen als auch für das definierte Ent­grat­en von Verzah­nun­gen. „Weit­ere Neuheit­en aus den Bere­ichen Hochvorschubfräsen, Hochglanzzerspanung, Ein­stechen, Pro­fil­drehen sowie Stoßen wer­den eben­falls präsen­tiert“, kündigt Horn-Press­esprech­er und Leit­er Kom­mu­nika­tion Chris­t­ian Thiele an.

Robotik, Automa­tion und Dig­i­tal­isierung nehmen immer mehr zu, ergänzen in vie­len Bere­ichen sin­nvoll und lassen Stan­dort­nachteile im Ver­gle­ich zu Niedriglohn­län­dern schrumpfen. „Horn hat in enger Zusam­me­nar­beit mit der Kistler Gruppe eine weltweit einzi­gar­tige Lösung zur Echtzeit-Werkzeugüberwachung weit­er­en­twick­elt: Das inno­v­a­tive PTS-Sys­tem eignet sich beson­ders für den Ein­satz bei Drehbear­beitun­gen“, erläutert Thiele. „Hier sind alter­na­tive Mess­meth­o­d­en auf­grund der gerin­gen Abwe­ichun­gen unergiebig.“ Die Lösung erfordert keinen Ein­griff in die CNC-Steuerung. Der Ein­satz erfol­gt maschi­ne­nun­ab­hängig und benötigt nur wenig Platz in der Mas­chine. Mit dem Ein­satz des PTS sinken die Pro­duk­tion­skosten, die Fer­ti­gungska­paz­itäten steigen.

Automation bei Werkzeugmaschinen

Dig­i­tal­isierung der Werkzeug­maschi­nen ist in aller Munde – wir gestal­ten es immer bess­er, unkom­pliziert­er und zugänglich­er für die Anwen­der“, berichtet Dr. Ste­fan Han­sch, CEO der Emco GmbH. Ein gelun­ge­nes Beispiel dafür ist die Fir­ma Evva, Her­steller hochw­er­tiger Schließsys­teme, für die Emco mit ein­er Fräs­mas­chine die Dig­i­tal­isierung der Pro­duk­tion mit vorantrieb. Die Anforderun­gen an das neue Fer­ti­gungssys­tem waren sowohl eine hohe Flex­i­bil­ität für die pro­duk­tive Son­der­fer­ti­gung als auch die Möglichkeit, Seri­en­teile effizient zu pro­duzieren. Zen­trale Ele­mente bei diesem Pro­jekt waren neben der Werkzeug­mas­chine auch die flex­i­ble Soft­ware-Plat­tform Emcon­nect und ein Komplettautomatisierungspaket.

Aktuell hat Emco die erfol­gre­iche MMV-Serie erweit­ert. Die 5‑Achs-Fahrstän­der-Bear­beitungszen­tren (BAZ) gibt es mit ver­größerten Ver­fahrwe­gen (X= 4200 / 5200 / 6200 mm) und deck­en damit die gesteigerte Nach­frage in diesem Bere­ich ab. Die Anla­gen lassen sich für die Kom­plet­tbear­beitung großer und schw­er­er Teile in ein­er Auf­s­pan­nung ein­set­zen – für Werk­stücke bis zu 8.000 kg. Ein weit­eres High­light sind die Automa­tisierungsmöglichkeit­en bei den Uni­ver­sal-BAZ der Umill-Serie. Indi­vidu­elle Lösun­gen sind für einige Bear­beitungs­maschi­nen in fast allen Vari­anten möglich und kun­den­spez­i­fisch umset­zbar: zur Opti­mierung der Pro­duk­tiv­ität beispiel­sweise ein zweistöck­iger Lin­ear-Palet­ten­spe­ich­er. Oder die effizien­ten und flex­i­bel anpass­baren Automa­tion­slö­sun­gen für die kleineren Umill-Mod­elle, die mit kom­pak­ten Abmes­sun­gen, kurzen Ein­richt- und Rüstzeit­en sowie ein­fach­er Bedi­enung punk­ten. Diese Lösun­gen gibt es auch für die Drehmaschi­nen von Emco.

Die METAV dig­i­tal bietet uns in dieser her­aus­fordern­den Zeit eine sichere Plat­tform für den Aus­tausch mit Inter­essen­ten und Kun­den“, weiß der CEO des öster­re­ichis­chen Werkzeug­maschi­nen-her­stellers aus Hallein zu schätzen. „Das erset­zt den direk­ten Kon­takt natür­lich nicht, ist aber in dieser Zeit eine aus­geze­ich­nete Alter­na­tive, die wir gerne nutzen.“

Weltneuheiten auf der METAV digital

Auf der diesjähri­gen METAV stellen wir Welt­neuheit­en aus unser­er neuen Neologiq-Kam­pagne vor“, gibt Erich Tim­o­ns, CTO / Tech­nis­ch­er Leit­er und Mit­glied der Geschäft­sleitung beim Werkzeugspezial­is­ten Iscar Ger­many GmbH in Ettlin­gen, bere­its erste Ein­blicke. „Diese umfassen sowohl den Bere­ich Drehen und Stechen als auch Bohren und Fräsen. Darüber hin­aus gibt es inno­v­a­tive dig­i­tale Tools zu ent­deck­en.“. Ganz all­ge­mein sind Werkzeuge mit extrem hoher Pro­duk­tiv­ität ver­füg­bar. Dies umfasst im Speziellen auch Tools mit Sen­sorik. „Iscar hat Werkzeuge entwick­elt, die ohne Rüstzeit­en auskom­men. Des Weit­eren bieten wir Werkzeuge in allen Pro­duk­t­bere­ichen an, die sich bestens zur High Per­for­mance Cut­ting-Bear­beitung eignen“, geht Tim­o­ns weit­er ins Detail. Und wie sieht die derzeit­ige Entwick­lung mit Blick in die Zukun­ft aus? „Aktuell haben viele Unternehmen mit klein­er gewor­de­nen Los­größen zu kämpfen. Dadurch rück­en The­men wie Maschi­nen­rüstzeit­en immer mehr in den Fokus.“

Modulare Robotik für flexible Lösungen

Die Bedeu­tung inte­gra­tiv­er Lösun­gen mit durchgängiger Kon­nek­tiv­ität und weit­ge­hen­der Automa­tisierung sind für die pro­duzieren Unternehmen unter den Coro­na-Bedin­gun­gen noch ein­mal wichtiger gewor­den“, führt Prof. Dirk Bier­mann von der TU Dort­mund aus. Die effiziente und sichere Ver­net­zung von Men­schen, Maschi­nen und Unternehmen sei wesentlich zur über­ge­ord­neten Steigerung der Pro­duk­tiv­ität und Nach­haltigkeit, ger­ade jet­zt. „Für die kurzfristige Real­isierung sind deshalb Entwick­lun­gen von Schnittstel­len­stan­dards von über­ge­ord­neter Bedeu­tung“, so der Leit­er des Insti­tuts für Spanende Fer­ti­gung (ISF) und Mit­glied der WGP (Wis­senschaftlichen Gesellschaft für Pro­duk­tion­stech­nik). „Des Weit­eren gibt es inter­es­sante Entwick­lun­gen, die eine sichere Ver­ar­beitung und Analyse von sen­si­blen Dat­en lokal erlauben, sodass Daten­schutz für KI-basierte App­lika­tio­nen am Endgerät durch intel­li­gente Edge-Sys­teme gewährleis­tet wird.“

Die Möglichkeit­en in der Robotik und Automa­tion sind äußerst vielfältig und lassen sich zum Beispiel in Form von stan­dar­d­isierten Mod­ulen kostengün­stig für spez­i­fis­che Anwen­dun­gen kon­fig­uri­eren. Ins­beson­dere bei mod­u­laren Robot­er­sys­te­men ergeben sich her­vor­ra­gende Möglichkeit­en für flex­i­ble Lösun­gen, die zunehmend wichtiger wer­den. Unter dem Leitgedanken „Wir forschen für die Fab­rik der Zukun­ft“ betra­chtet die TU Dort­mund in inter­diszi­plinären Koop­er­a­tio­nen die unter­schiedlichen Her­aus­forderun­gen der indus­triellen Pro­duk­tion. Forschung­spro­jek­te wie das Graduiertenkol­leg „Anpas­sungsin­tel­li­genz von Fab­riken im dynamis­chen und kom­plex­en Umfeld“ oder der Son­der­forschungs­bere­ich „Ver­füg­barkeit von Infor­ma­tion durch Analyse unter Ressourcenbeschränkung“ erforschen Grund­la­gen, die im Rah­men von Indus­trieko­op­er­a­tio­nen in die Anwen­dung gebracht wer­den. Oder es sind neue Lösun­gen für spezielle Auf­gaben­stel­lun­gen, etwa die inte­gri­erte Schnei­d­kan­ten­prä­pa­ra­tion [Tool]prep auf Werkzeugschleif­maschi­nen. „Infolge der bekan­nten Ein­schränkun­gen existiert ein Nach­holbe­darf, aktuelle Pro­duk­tion­sen­twick­lun­gen sowohl vorzustellen als auch ken­nen­zuler­nen“, resümiert Dirk Bier­mann. „Die METAV dig­i­tal bietet hier­für eine her­vor­ra­gende Gelegenheit.“


Neue Unternehmenskultur in der smarten Fabrik

Die Dig­i­tal­isierung und Ver­net­zung ganz­er Werk­shallen und die neuen Abläufe in Indus­trie 4.0‑Szenarien stellen immer drän­gen­der die Frage, welche Rolle der Mitar­beit­er in dieser Umge­bung spielt und wie sein Vorge­set­zter mit ihm umge­hen muss. Vor allem die Dynamik in Pro­duk­tion­slin­ien, die durch Kün­stliche Intel­li­genz (KI)-unterstützt wer­den, bed­ingt, dass der Men­sch an der Mas­chine mit mehr Entschei­dungskom­pe­tenz und mehr Ver­ant­wor­tung aus­ges­tat­tet wer­den muss, als so manch­es Organ­i­gramm das heute vor­sieht. Die Führungskraft, ihrer­seits durch Algo­rith­men von Rou­tinetätigkeit­en ent­lastet, muss Abschied nehmen von den klas­sis­chen Kon­troll­funk­tio­nen und sich mehr in der Rolle des Coachs pro­fil­ieren. Indus­trie 4.0 wird weitre­ichen­dere Kon­se­quen­zen haben, als viele denken. Aber, und da sind sich die Experten einig, das sollte nie­man­den davon abhal­ten, mit der Dig­i­tal­isierung anz­u­fan­gen – bess­er heute als mor­gen. Die METAV dig­i­tal vom 23. bis 26. März 2021 präsen­tiert fol­glich viele Lösun­gen zu den The­men­feldern Indus­trie 4.0. und in der Folge Arbeit 4.0.

In den ver­gan­genen acht Jahren haben wir bei Indus­trie 4.0‑Projekten fest­gestellt: Tech­nol­o­gisch und planer­isch haben wir das gut konzip­iert, aber es muss vom Mitar­beit­er auch akzep­tiert wer­den“, gibt Prof. Gisela Lan­za, Lei­t­erin des wbk Insti­tuts für Pro­duk­tion­stech­nik im Karl­sruher Insti­tut für Tech­nolo­gie und Mit­glied der WGP (Wis­senschaftliche Gesellschaft für Pro­duk­tion­stech­nik), die Parole aus. Das The­ma Arbeit 4.0 hat sich wie selb­stver­ständlich auf die Agen­da geset­zt, die Wis­senschaftler mussten über Akzep­tanz, Moti­va­tion und neue Rol­len­verteilun­gen in der dig­i­tal­isierten Fab­rik nach­denken.  Ein­deutiges Ergeb­nis bis­lang: 100 Mil­lio­nen Euro schwere Förder­pro­gramme für Autonomik und Smart Ser­vices, 26 vom Bun­deswirtschaftsmin­is­teri­um geförderte Mit­tel­stand­skom­pe­tenzzen­tren und über 300 Anwen­dungs­beispiele in der Pro­duk­tion bestäti­gen auch im Zeital­ter von Algo­rith­men und kün­stlich­er Intel­li­genz die 2.500 Jahre alte Weisheit des griechis­chen Philosophen Pro­tago­ras: Der Men­sch ist das Maß aller Dinge.

Intelligente Systeme fördern auch die Motivation

In der Pro­duk­tion erfordern vor allem die Ist-Zeit-Steuerung und Algo­rith­mus gestützte Überwachung schnelle Entschei­dun­gen. Die ifp-Soft­ware GmbH in Aachen bietet ein Pro­gramm für die Ver­net­zung und Opti­mierung von Pro­duk­tion­sstraßen an. Die Fir­ma nutzt die METAV dig­i­tal gerne, um poten­ziellen neuen Kun­den die Möglichkeit­en aufzuzeigen. Mith­il­fe von Zeitrei­hen errech­net ein Algo­rith­mus wahrschein­liche Fehlerquellen und sendet sie in Sekun­den­schnelle zum Mechaniker. Das Sys­tem erre­icht bis zu 30 Prozent höhere Anla­gen­leis­tung – und motiviert zudem die Mitar­beit­er. Jörn Stein­beck, Co-Founder des Unternehmens, erläutert die Auswirkun­gen auf den All­t­ag im Shopfloor: „Wir arbeit­en in Ist-Zeit, ein gut trainiert­er Algo­rith­mus kann Sekun­den später Lösungsvorschläge aufzeigen.“ Wenn aber der Arbeit­er mit dieser Infor­ma­tion erst zum Meis­ter laufen müsse, um dessen Weisung einzu­holen, dann sei „der Zeitvor­sprung wieder ver­spielt“. Heißt im Klar­text: Um die Möglichkeit­en von KI-Anwen­dun­gen in der Prax­is voll auszuschöpfen, „muss der Mitar­beit­er weitre­ichen­der entschei­den dür­fen, aber auch mehr vom Gesamt­sys­tem ver­ste­hen.“ Stein­becks Schlussfol­gerung: „Wir kom­men weg von der Kon­trolle, hin zum Kon­text“. Oder in den Worten von Lan­za: „Der Mitar­beit­er braucht min­destens so viel Eigen­ver­ant­wor­tung, um den Fehler selb­st sofort zu beheben. “

Sebas­t­ian Wes­ki, Ver­trieb­sleit­er der Exapt Sys­temtech­nik GmbH in Aachen, macht ähn­liche Erfahrun­gen. Die Fir­ma entwick­elt und vertreibt seit 1967 CAM-Sys­teme und bietet zusät­zlich eine intel­li­gente Betrieb­smit­telver­wal­tung für die zerspanende Indus­trie. Das kom­plexe Pro­gramm hat unter anderem intel­li­gente Arbeitsabläufe hin­ter­legt, so dass Werkzeu­gan­forderun­gen, Lager­be­we­gun­gen und Rüstop­ti­mierun­gen automa­tisch ablaufen. Dadurch erre­icht die Soft­wareschmiede heute schon bis zu 30 Prozent Pro­duk­tiv­itätssteigerung, auf der METAV dig­i­tal kön­nen sich Inter­essierte die Lösun­gen vor­führen lassen. Auch hochmod­erne CAM-Anwen­dun­gen laufen nur dann effek­tiv, wenn der Men­sch an der Mas­chine eine größere Ver­ant­wor­tung und unmit­tel­bare Entschei­dungs­befug­nis hat. „Unser Sys­tem erlaubt einen Pro­belauf mit einem dig­i­tal­en Zwill­ing. Der Mechaniker kann sehr schnell sehen, ob die einge­set­zten Werkzeuge beispiel­sweise die Ober­fläche verkratzen oder ob der Vorschub zu groß ist. Dann meldet er das sofort an die CAD-Pro­gram­mier­er zurück. Wir verbinden mit unser­er Soft­ware die Men­schen an den unter­schiedlich­sten Sta­tio­nen im Zerspan­prozess“, erläutert Wes­ki. Und das heißt: Mehr Ver­ant­wor­tung, mehr Kom­pe­tenz, mehr Entschei­dungs­ge­walt für den Werk­er an der Maschine.

Kleine Losgrößen profitabel produzieren

Tausende ver­schieden­er Pro­duk­te und Vari­anten bis zu Los­größe eins zu fer­ti­gen, ohne kost­spielig Anla­gen umzurüsten“ – das ist die Vision bei Bosch Rexroth. Die Bosch Gruppe steigerte 2019 ihren Umsatz mit ver­net­zten Industrie‑4.0‑Lösungen für Fer­ti­gung und Logis­tik um 25 Prozent auf 750 Mio. Euro. Diese Vision ist nur mith­il­fe von intel­li­gen­ten Assis­ten­zsys­te­men zu erre­ichen. Doch auch die neueste Gen­er­a­tion von kol­la­bori­eren­den Indus­trier­o­bot­ern (Cobots) erfordert eine neue Unternehmen­skul­tur und flachere Entschei­dungsstruk­turen. Die Müller Maschi­nen­tech­nik GmbH aus Düren vertreibt Leicht­bau­ro­bot­er, die in den unter­schiedlichen Bere­ichen den Mechaniker unter­stützt. Rund um die Appa­rate hat sich ein „Ökosys­tem“ aus ver­schieden­sten Werkzeu­gen entwick­elt – die eis­er­nen Helfer laden, palet­tieren, schweißen, fräsen, schleifen, je nach Anforderung. Inter­essierte kön­nen sich die ganze Band­bre­ite der Ein­satzmöglichkeit­en gerne auf der METAV dig­i­tal vor­führen lassen. Pas­cal Klee, Verkauf­sleit­er Automa­tion, betont: „Ein Cobot soll mit dem Men­schen zusam­me­nar­beit­en. Gemein­sam kön­nen sie dann statt nur ein­er Mas­chine eine ganze Pro­duk­tion­sein­heit bedi­enen.“ Es gehe um „Net­work­ing“, nicht darum, den men­schlichen Kol­le­gen zu erset­zen. Im Gegen­teil: Die Möglichkeit, in Koop­er­a­tion auch kleine Los­größen prof­ita­bel herzustellen, geben dem Unternehmen den entschei­den­den Wettbewerbsvorteil.

KI-Agent entlastet von Routine

Doch nicht nur der Pro­duk­tion­s­mi­tar­beit­er, auch sein Vorge­set­zter sieht sich mit grund­sät­zlich neuen Anforderun­gen kon­fron­tiert. Im inter­diszi­plinären Ver­bund­pro­jekt teamIn ver­suchen Forsch­er der WGP in Koop­er­a­tion mit zwei Indus­trie­un­ternehmen her­auszufind­en, wie dig­i­tale Tech­nolo­gien und KI sin­nvoll in den Pro­duk­tion­sprozess inte­gri­ert wer­den kön­nen. Die Wis­senschaftler haben vor allem die neue Rolle der Führungskraft im Fokus und ver­fol­gen vier Teilziele: Es gilt, geeignete dig­i­tale Leitungsin­stru­mente zu entwick­eln, einen KI-Agen­ten, der Vorge­set­zte von alltäglich­er Rou­tine ent­lastet. Zudem hat sich das Team vorgenom­men, mod­erne Führungssys­teme zu gestal­ten und die Auswirkun­gen auf Rol­len­bilder und Kom­pe­ten­zan­forderun­gen zu unter­suchen. Im let­zten Schritt entwer­fen die Wis­senschaftler einen kom­plet­ten Trans­for­ma­tion­sprozess. Die Ergeb­nisse wer­den in Lern­werk­stät­ten einge­spielt und sind dann allen in Deutsch­land ansäs­si­gen Unternehmen zugänglich. Gisela Lan­za erläutert: „Fir­men­vertreter kön­nen hier mit den Pilot­fir­men in den Aus­tausch gehen, sich inspiri­eren lassen. In einem Best-Prac­tice Beispiel sieht der Betrieb, welche Ele­mente und Tools es gibt, um sie dann an die eigene Prob­lem­stel­lung anzu­passen.“ In den Werk­stät­ten simulieren die Forsch­er sog­ar in ein­er Spielumge­bung neue Hier­ar­chiemod­elle, wenn zum Beispiel kein Chef mehr da ist und die Mitar­beit­er den Shopfloor selb­st organ­isieren müssen.

Optimalität trotz Dezentralität

Einige Trends kön­nen die Wis­senschaftler heute schon aus­machen: Die Sys­tem­gren­zen für den Einzel­nen wer­den aus­geweit­et. „Der Mechaniker, der bish­er nur eine Mas­chine bedi­ent hat, wird in Zukun­ft die ganze Lin­ie orchestri­eren“, fasst Lan­za zusam­men, „der Meis­ter wird statt nur der Lin­ie das ganze Werk betreuen, und der Werk­sleit­er ist ver­ant­wortlich für die gesamte Sup­ply Chain.“ Jörn Stein­beck steuert Erfahrun­gen aus der Prax­is bei: „Unsere intel­li­gen­ten Sys­teme sam­meln Erfahrungswis­sen an, das früher beim Meis­ter ange­siedelt war. Ein gut trainiert­er Algo­rith­mus demokratisiert Fachwissen.“

Das hat natür­lich Auswirkun­gen auf die Unternehmen­skul­tur. Klas­sis­che Top-Down-Entschei­dungswege und kom­plexe Hier­ar­chien sind für agile, von Algo­rith­men und intel­li­gen­ten Assis­ten­zsys­te­men unter­stützte Pro­duk­tion­s­grup­pen zu schw­er­fäl­lig. Schon die Qual­itätssicherung bringt herkömm­liche Instru­men­tarien an ihre Gren­zen – Monat­sre­ports tau­gen wenig, wenn die Soft­ware Fehler und Anom­alien in Ist-Zeit meldet. Die Führungskraft selb­st wan­delt sich vom Anweis­er zum Coach. Die ler­nen­den Sys­teme übernehmen mehr und mehr die klas­sis­che Lösungskom­pe­tenz des Meis­ters, die Arbeit­er an der Mas­chine lösen viele Prob­leme selb­st. Dafür brauchen sie den Vorge­set­zten weniger als Kon­trol­linstanz, eher als Assis­tenz und Hil­festel­lung. Lan­za pos­tuliert: „Früher dacht­en wir, nur zen­trale Ein­heit­en arbeit­en effek­tiv, in Zukun­ft aber entste­ht Opti­mal­ität trotz Dezentralität.“


CIMT 2021: Virtuelles Format für deutsche Messebeteiligung

Ger­many online @ CIMT 2021, ein neues virtuelles For­mat, ergänzt die Messepräsenz der deutschen Aussteller auf Chi­nas größter Werkzeug­maschi­nen­messe in Peking, die vom 12. bis 17. April 2021 im Chi­na Inter­na­tion­al Exhi­bi­tion Cen­ter stat­tfind­et. Mit der dig­i­tal­en Erweiterung Ger­many online @ CIMT 2021 bekom­men die deutschen Unternehmen zusät­zlich zum eigentlichen Mess­e­s­tand eine Online-Plat­tform, um ihre Pro­duk­te und Ser­vices umfan­gre­ich zu präsen­tieren. Besuch­ern ermöglicht sie, sich über ihren Messebe­such hin­aus Infor­ma­tio­nen einzuholen. 

Zudem kön­nen sich Inter­essen­ten, denen es dieses Jahr auf­grund der COVID-19-Ein­schränkun­gen nicht möglich ist, an der Messe teilzunehmen, so auf den neuesten Stand zu den Spitzen­tech­nolo­gien der deutschen Werkzeug­maschi­nen­fir­men brin­gen, beste­hende Geschäft­skon­tak­te pfle­gen und neue knüpfen. 

Um so viel wie möglich aus dem neuen For­mat her­auszu­holen, startet Ger­many online @ CIMT 2021 bere­its vor der eigentlichen Messe und wird bis Mitte 2021 laufen. Damit hil­ft das Tool Ausstellern und Besuch­ern, ihren Messebe­such opti­mal vor- und nachzu­bere­it­en. Hier geht’s zur Plat­tform: www.german-group-cimt.com